Betreff: Re: Der Konflikt hat Sie gestärkt. Von: contraves@t-online.de (mail gateway ci-Shop) Datum: Tue, 9 Jan 2007 11:33:45 +0100 An: Petra.Erler@ec.europa.eu CC: klementz-automobile@web.de, drueck.dobardan@T-Online.de, Kammer-Kritiker@GMX.de, pa1850@aol.com, heinrich.vetter@vetter-metallwaren.de, gavagai@gmx.de, WPickers@aol.com, info@ihde-kerzen.de, FOTOANHALT@aol.com Sehr geehrter Herr Verheugen, dann fangen Sie bitte endlich damit an! Es gibt eine Zeit des Redens und eine Zeit des Handelns. Geredet wurde inzwischen genug. Nun müssen den Worten Taten folgen: Setzen Sie endlich auch in den drei ehemals faschistischen EU-Ländern Deutschland, Österreich und Italien, in denen es immer noch diese Zwangseinrichtungen gibt, eine Aufhebung des verfassungs- und menschenrechtswidrigen Kammerzwangs durch. Jeder weiß doch, aus welcher politischen Ecke der Kammerzwang kommt. Lange genug haben diese Leute unserer Wirtschaft Schaden zugefügt (z. Zt. 1,8 Milliarden Euro/Jahr, die wir nun wirklich für die Schaffung und den Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen notwendiger brauchen, als zur Alimentation leistungsunwilliger und vermutlich auch leistungsunfähiger Schmarotzer). Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht eines jeden Demokraten. Brechen Sie endlich die Monopole der Kammermafien in diesen Ländern. Stellen Sie endlich faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Kammern, den Gewerbevereinen und anderen Anbietern gleicher Leistungen her. Derzeit subventionieren die Kammern ihre Leistungen auch mit Zwangsbeiträgen von Mitgliedern, die gleiches oder ähnliches anbieten. Damit treten sie eindeutig in unlauteren Wettbewerb zu diesen und schädigen deren Geschäftsgrundlage. Wir lassen uns die ständige und uneinsichtige Entmündigung und Bevormundung durch den deutschen Staat und die von ihm begünstigten Nutznießer und Befürworter des Kammerzwangs nicht länger bieten. Die einzige akzeptable nationale Regelung ist entweder eine Umwandlung der Kammern in rein gebührenfinanzierte Ämter, also ohne jede Mitgliedschaft, oder ein Kammerwesen mit freiwilliger Mitgliedschaft und demokratischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen auf dem Boden unseres Grundgesetzes, nach Art. 2, 9, 12 und 14 GG und ohne Diktatur weder demokratisch noch mehrheitlich "gewählter" Cliquen, Seilschaften und ihren Gesinnungsgenossen. Dürfen wir Sie beim Wort nehmen? Mit freundlichen Grüßen Christoph Höll Präsidentschaftskandidat und Vollversammlungsmitglied der IHK Gießen-Friedberg Telefon-Hotline für Kammergeschädigte: 06 007 - 8793 Postanschrift: Helgebornstrasse 14 61191 Rosbach klementz-automobile@web.de schrieb: Na ja, da kommt ja doch noch eine kurze knappe Antwort von Herrn Verheugen (pardon, von Petra Erler) Das ist wohl die Dame, die dem Herrn Verheugen die Stange hält. Gruß K.H.Klementz > > -----Ursprüngliche Nachricht----- > > Von: > > Gesendet: 09.01.07 09:48:29 > > An: > > Betreff: RE: Der Konflikt hat Sie gestärkt. > > > > Sehr geehrter Herr Klementz, > > > > vielen Dank für Ihre ermutigenden Worte zum notwendigen Bürokratieabbau in der EU. Sie dürfen versichert sein, dass ich nicht locker lassen werde und mich für ein einfaches, modernes europäisches Recht einsetze, das nicht erdrückt, sondern nur dort zum Tragen kommt, wo nationale Regelungen nicht ausreichen. > > > > Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für das Jahr 2007 > > > > > > > > Günter Verheugen > > > > > > -----Original Message----- > > From: Karl-Heinz Klementz [mailto:] > > Sent: Saturday, October 14, 2006 1:33 PM > > To: VERHEUGEN Guenter (CAB) > > Subject: Der Konflikt hat Sie gestärkt. > > > > Sehr geehrter Herr Verheugen, mit großem Interesse habe ich den Artikel "Der Konflinkt hat mich gestärkt" gelesen und warte eigentlich auf einen weithin hörbaren Paukenschlag (oder mehrere) aus Brüssel. Wo in Brüssel intern aufzuräumen ist, das wissen Sie am besten; wo jedoch anderswo endlich auch mal gründlich aufgeräumt werden muß, daß können Ihnen die Selbständigen sagen, die eines besonders quält: es ist dieser ekelige Zwang zur Mitgliedschaft bei einer flächendeckenden Einrichtung, die IHK heißt. Die traurige Basis der IHK, nämlich die Existenz per Zwang, darf in der heutigen Zeit nicht mehr gelten und auch eine IHK muß sich nach dem Prinzip der Freien Marktwirtschaft -nämlich nach Angebot und Nachfrage- stellen. Kann sie es nicht, dann zeigt dies die Unfähigkeit dieser Einrichtung, die aufgrund der Zwangsversorgung verkümmert ist. Wie soll denn eine Einrichtung, die automatisch und ohne echten Arbeitsnachweis immer und immer wieder künstlich am Leben gehalten wird, denjenigen Ratschläge geben können, deren Basis auf Leistung beruht? Und zwar auf erfolgreicher Leistung......Einige erfolgreiche Leistungen werden heute zwar auch schon per IHK erbracht, jedoch von ehrenamtlich Tätigen. Das sind die bundesweit ca. 200.000 ehrenamtlichen Prüfer usw., die für ihre wichtige Arbeit noch nicht mal honoriert werden. Wieso auch? Dieses Geld würde den offiziellen IHK-Repräsentanten doch für Stehempfänge und sonstigen Luftnummern fehlen. Da werden Paläste gebaut, da unternehmen IHK-Versorgte teure Reisen, fahren große Dienstwagen und die Zwangseinnahmen gehen dann eben für diese Belustigungen drauf. Es sollen jählich ca. 3,5 Milliarden EURo sein!........Vor Urzeiten hielt man sich zur Belustigung einen Pfau und einen Narren am Hofe, damit keine Langeweile aufkam und dafür wurde das gemeine arbeitende Volk ausgebeutet und transaliert. Haben sich diese Zeiten wirklich geändert? Der Glaube daran fällt mir schwer, wenn ich an die Zwangsexistenz der IHK denke. Mit wirklich sehr nachdenklichen Grüßen Karl Heinz Klementz, 40667 Meerbusch, Dürerstr.1. Tel. 02132/5663